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Bauspardarlehen


 

Wer in naher Zukunft sein Traumhaus bauen oder kaufen möchte, sollte sich gut über das Thema Bauspardarlehen informieren, denn dadurch werden optimale Bedingungen für die Baufinanzierung erreicht.


Ein Bauspardarlehen setzt sich aus Bausparguthaben und Bauspardarlehen zusammen. Grundvoraussetzung für die Zuteilung eines Bauspardarlehens ist der Bausparvertrag. In diesem wird die Darlehenssumme und der Zinssatz festgelegt. Letzterer ist invariabel, wird also von den Veränderungen am Zinsmarkt nicht beeinflusst.


Das Prinzip des Bausparens sieht folgendermaßen aus: Der Kunde spart in der Regel die Helfte der Bausparsumme (40 bis 50 %) als Guthaben an und erhält dafür Zinsen. Die andere Helfte kann er als Darlehen in Anspruch nehmen und in seine Baufinanzierung miteinplanen. Diese Summe muss im Allgemeinen innerhalb von 7-11 Jahren zurückgezahlt werden. Die Zuteilung erfolgt dann, wenn das vertraglich festgesetzte Mindestguthaben und eine bestimmte Bewertungszahl erreicht ist, die sich aus 3 Angaben errechnet: Bausparsumme, Sparguthaben und Spardauer. Die Bewertungszahl wird von der aktuellen Situation der Bausparkasse beeinflusst. Wenn gerade Bausparboom ist, also viele Gelder in die Bausparkasse einfließen, kann der Kunde sich auf eine schnelle Zuteilung des Darlehens freuen. Gibt es aber wenig Bausparer (Bausparflaute), kann sich die Auszahlung verzögern. Zusammengefasst besteht das Bausparen aus drei Phasen: die Spar-Phase, die Zuteilungs-Phase und die Darlehens-Phase.


Die Tilgung des Bauspardarlehens erfolgt in monatlichen Raten. Die Höhe der Monatsrate und die Laufzeit richten sich nach dem gewählten Tarif-Modell.


Die Vorteile des Bauspardarlehens gegenüber einem Immobiliendarlehen oder anderen Finanzierungsformen sind:


 

  • 1. Niedrige Darlehenszinsen
  • 2. Fester Zinssatz
  • 3. Schnellere Tilgung
  • 4. Fixe Monatsraten
  • 5. Eintrag in das Grundbuch an zweiter Rangstelle
  • 6. Sondertilgungen, sowie eine komplette Rückzahlung des Darlehensbetrages sind jederzeit ohne Vorfälligkeitsentschädigungen möglich


 

Einen Bausparvertrag kann man flexibel verwenden. Zwar ist er in erster Linie für Immobilienfinanzierungen, sprich Hausbau bzw. Um- oder Ausbau gedacht, er kann aber auch für andere Zwecke in Anspruch genommen werden. Hierzu gehören Renovierungs- oder Modernisierungs-Arbeiten und nach Ablauf der siebenjährigen Bindungsfrist auch für Anschaffungen, die nicht mit dem Hausbau zusammenhängen.


Ein Bauspardarlehen wird durch eine Risikolebensversicheurng abgesichert. Das heißt, dass bei einem vorzeitigen Tod des Bausparers die Versicherung den Restbetrag an die Bausparkasse zurückzahlt. Eine Alternative dazu ist die Abtretung von der Lebensversicherung, die bei einer anderen Versicherung abgeschlossen wurde.


Um sich günstige Zinsen zu sichern, sollte man auf jeden Fall ein Bauspardarlehen Vergleich vornehmen.


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