Bei Baugeld und Rechtschutzvergleich nicht vergessen
Wer zu den potentiellen Hausbauern gehört, der hat schon im Vorfeld des Baus einige Dinge zu beachten. Das gilt besonders dann, wenn er sein Eigenheim mit besonders günstigen Kosten errichten möchte. Gerade bei den oft hohen Summen einer Baufinanzierung lohnt sich der Vergleich. Auf die häufig sehr lange Laufzeit gerechnet, machen sich nämlich auch Einsparungen bei den Zinsen unterhalb eines Prozents bemerkbar. Allerdings sollte man immer berücksichtigen, dass nicht bei jeder Art für das Baudarlehen angegebene Zinsen wirklich alle Kosten enthalten sind. Wenn man sich nicht die Mühe machen möchte, auf die Gesamtkosten hoch zu rechnen, sollte man wenigstens die für den Kredit erhobenen effektiven Jahreszinsen vergleichen.
Variable Zinsen für das Baudarlehen können einen Vorteil bedeuten, doch das muss nicht zwangsläufig so sein. Wer seine Baufinanzierung zu einem Zeitpunkt abschließt, wo der Markt mit niedrigen Zinsen arbeitet, der fährt meistens besser, wenn er eine möglichst lange Frist der Zinsbindung vereinbaren kann. Bei einem Ratenkredit, der in einer Phase mit hohen Zinsen abgeschlossen wird, könnte durch einen variablen Zinssatz zukünftig preiswerter werden. Vor allem hat man bei variabel vereinbarten Zinsen die Möglichkeit, bei jeder Zinsanpassung eine Tilgung in beliebiger Höhe vornehmen zu können. Dann kann man immer individuell entscheiden, ob man seine Reserven in eine gute Sparanlage packt, die eine höhere Verzinsung bringt oder Teile des Kredites ablöst, weil die dafür zu entrichtenden Zinsen gestiegen sind.
Die Notwendigkeit eines Vergleichs ist auch bei den zahlreichen Versicherungen gegeben, die man rund um ein Bauvorhaben abschließen kann. Sowohl bei Unfallversicherungen, Rechtsschutz als auch der Bauherrenhaftpflicht findet man immer wieder kleinere Unterschiede zwischen den Angeboten der verschiedenen Gesellschaften. Bei der Rechtsschutzversicherung sollte man schauen, ob man sie beispielsweise durch eine Verknüpfung mit einem bereits vorhandenen Verkehrsrechtsschutz günstiger bekommen kann.
Dass Versicherungen rund um den Bau dringend notwendig sind, zeigen die Zahlen der privaten Unfälle, die auf Baustellen passieren. Das kann den Bauherren selbst aber auch seine Helfer betreffen. Deshalb ist sowohl eine Unfallversicherung für den Bauherrn als auch eine Bauhelferversicherung unbedingt anzuraten. Wer bei der Bauhelferversicherung Angst hat, tief in die Tasche greifen zu müssen, der kann ganz beruhigt sein, denn die dafür fälligen Beiträge werden in Abhängigkeit von der jeweiligen Anzahl der geleisteten Arbeitsstunden errechnet. Auch eine Risikolebensversicherung als preiswerter Einschluss in die Unfallversicherung ist sinnvoll. Damit kann man die Familienangehörigen für den Ernstfall absichern, weil aus der Todesfallsumme zumindest ein größerer Teil der Baufinanzierung abgelöst werden könnte.
Bauherren haben auch immer daran zu denken, dass auf einer Baustelle auch Strom gebraucht wird.