Festgeldkonto
Wollen Sie Geld sparen und es auch gleichzeitig “arbeiten” lassen? Sie können das machen, indem Sie ein Festgeldkonto wählen. Es heisst Festgeldkonto, da die Laufzeit des Kontos von Anfang an festgestellt wird, genauso auch der Zinssatz. Es ist also ein sicheres Konto, da keine Überraschungen auftauchen können.
Das Festgeldkonto hat Vorteile und Nachteile die Sie berücksichtigen sollen, wenn dieses Konto Ihre Interesse erregt hat; deshalb sollten Sie sich gut überlegen was für ein Konto Sie überhaupt brauchen. Nicht jeder kann sich leisten auf einmal mindestens 1.000 Euro oder mehr aus der Tasche zu holen und für mehrere Monate über dieses Geld nicht verfügen. Wenn Sie also nicht sicher sind, dass keine unerwartete Ausgaben auftauchen, sollten Sie sich lieber für ein Tagesgeldkonto entscheiden.
Im gegensatz zu dem Tagesgeldkonto, wo man täglich über das Geld verfügt, muss man beim Festgeldkonto bis zur Ende der Laufzeit warten damit man an das Geld kommt. Wenn der Anleger nicht das Ende der vereinbarten Laufzeit abwarten will oder kann, verliert er die vereinbarten Festgeldzinsen und muss auch Vorfälligkeitsentschädigung zahlen. Weil es beim Festgeldkonto eine schlechtere Verfügbarkeit des Geldes als beim Tagesgeldkonto gibt, wird in der Regel das Geld höher verzinst.
Die meisten Banken wollen mit hohen Zinsen Neukunden anlocken (4- 6%). Doch man muss sehr vorsichtig sein, da dieses Angebot am meisten nur für die ersten 6 Monaten gilt. Also ist das kein Festgeldkonto sonder nur ein Werbegang. Ebenso sollte man aufmerksam sein bei wieviel der Mindesteinlagebetrag liegt, denn dies liegt bei den meisten Banken bei 1.000 Euro. Sie sollten auch darauf achten ob der anfängliche Zinssatz-Niveau nicht nach kurzer Zeit gesenkt wird. Das ist der Fall vieler Banken.
Das Festgeldkonto ist aber ein Vorteil für diejenigen die einen hohen Profit erhalten wollen und gleichzeitig keine Gebühren bezahlen wollen.
Bevor man ein Festgeldkonto eröffnet, sollte man am bessten sich über die Angebote von mehreren Banken interessieren da diese nicht bei allen Geldinstituten gleich sind. Für die Auswahl der Bank, sollte man folgende Sachen in Acht nehmen: den Zinsangebot und die Laufzeit, ob eine Mindesteinlagesumme gibt und ob es dem Einlagesicherungsfonds angehört (denn nur dann ist die Sicherheit ihres Geldes in Falle einer Insolvenz garantiert). Damit man Zeit sparen kann, sollte man das auch im Internet nachsuchen.