FAQ
49. Was beeinflusst die Entwicklung der Hypothekenzinsen?
Hypothekenzinsen sind die Zinsen, die für Baudarlehen berechnet werden. Ihre Entwicklung zeigt die Änderung der Zinssätze für Baudarlehen an, für die eine Grundschuld eingetragen wurde. Durch die Grundschuld ist die kreditgebende Bank dazu ermächtigt bei Zahlungsunfähigkeit das Haus des Kreditnehmers zwangszuversteigern und aus dem Erlös den Kredit zu tilgen.
In der Regel wird Hypothekenzinsentwicklung in einer Grafik übersichtlich dargestellt.
Anfang 2008 lagen die Hypothekenzinsen niedrig, doch laut Aussage der Experten können sie bis zum Frühjahr von den momentanen 4,7 % auf 5 % ansteigen.
Die niedrigsten Hypothekenzinsen gab es im Jahr 2005. Damals mussten für Baudarlehen mit zehnjähriger Zinsbindung jährlich nur 3,5 % gezahlt werden. Anfang der 1990er Jahre wurden diese Darlehen noch mit 9 bis 10 Prozent verzinst.
Die Zinsetwicklung für Baudarlehen wird stark von dem Zinsniveau beeinflusst, das von der Europäischen Zentralbank (EZB) festgelegt wird. Maßgebende Faktoren bei der Festlegung des Zinsniveaus sind die Inflationshöhe in Europa und die Geldmenge die sich gerade im Umlauf befindet.