Der Lieferantenkredit gehört zu der teuersten Kreditmöglichkeit. Er muss nicht überdies verlangt werden und wird ohne Form durch den Lieferanten genehmigt.
Ein solcher Kredit entsteht im Falle, dass eine Dienstleistung oder Ware nicht sofort bei Erhalt, sondern erst danach gezahlt ist.
Auf den ersten Blick beträgt ein Lieferantenkredit nichts bzw. gibt es dafür keine Zinsen. Trotzdem ist es zu empfehlen, die genauen Zahlungskonditionen zu beachten, denn es wird oft bei Zahlung innerhalb einer kürzeren Zeit ein Skonto von 2 % oder mehr gewährt. Obwohl diese Summe niedrig erscheint, entsteht dadurch ein sehr hoher Zinssatz, wenn dieser auf das Jahr bewertet wird. So entsteht bei niedrigen 2 % Skonto schon ein Jahreszinssatz von 36 %.
Bei einer Zahlung innerhalb der Zahlungszeit ergibt sich jedoch keine Zinsen, eine Prüfung des Vertrags bzw. ein Verzug um nur 1-2 Tage kann hier schon sehr hohe Ausgaben entstehen lassen.
Abhängig von der Dienstleistung bzw. der Ware ist es allerdings auch möglich, über diese Kredite und Zeiträume zu diskutieren.
Im Allgemeinen ist es zu empfehlen, die Zahlungskonditionen genau zu prüfen, um die Falle eines scheinbar günstigen Lieferantenkredits zu vermeiden.
Eine Möglichkeit zur Bezahlung ist die Inanspruchnahme eines Kontokorrentkredites oder einer anderen Kreditvariante zur Bezahlung der Lieferantenausgaben mit niedrigen Zinsen.
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